...das Beste ist uns nicht genug

Der Betrieb Kömpel GbR „Landwirtschaft“ stellt sich vor:

Die Kömpel GbR - Landwirtschaft besteht aus den Gesellschafter Peter kömpel sen. (57) und Peter Kömepl jun. (33), sie ist somit eine Vater-Sohn GbR. Peter Kömpel sen. ist gelernter Landwirt und Fleischermeister und Peter Kömpel jun. ist  gelernter Fleischer und staatl. gepr. Agrarbetriebswirt.

Zur Geschichte des Hofes:

1962 ausgesiedelt, weit außerhalb der Ortschaft Großenlüder liegt der Hof auf ca. 260 Meter ü. NN. Anfangs mit zwei Pferden 6 Kühen plus Nachzucht, drei Zuchtschweinen und 30 Mastschweineplätze. 1991 ist der Betrieb auf ca. 80 ha angewachsen mit 35 Fleckviehmilchkühen plus Nachzucht, 90Mastbullen und 30 Mastschweinen.

Der Anfang der Direktvermarktung war ein Bauernmarkt, organisiert von Landwirten aus den Dörfern Großenlüder und Bimbach, wo wir mit Großvaters Rezepten Hausmacher Wurst und Schinkenspezialitäten verkauften.

Die Mastbullen mussten in diesem Jahr unseren Betrieb verlassen und platz für 160 Mastschweine machen. Nur noch ein Teil der Mastbullen, der eigenen Milchkühe, wurden aufgezogen, geschlachtet, zerlegt und in Paketen zu 1/4, 1/8 oder 1/16 im Stil der Direktvermarktung verkauft. Der Landhof Kömpel war geboren. Mit drei Märkten im Rhein– Main– Gebiet und einem Hofladen in der Hand verkauften wir im Jahr 1997  die Milchquote der 35 Kühe und kauften 17 Mutterkuhquoten, in etwa die Anzahl der damals geschlachteten und vermarkten Rinder und Bullen.

Im Jahr 2002 nahm ich das erste mal Kontakt mit der Rasse Blonde d´Aquitaine auf. An einem Stand auf der Eurotier informierte ich mich über diese eleganten, feinen und gut bemuskelten Tiere. Ein paar Tage darauf besamte ich die ersten Fleckviehmutterkühe mit einem Blonden Bullen. Die geborenen Kälber daraus (F1– Kreuzungen) waren ein guter Vergleich zu reinrassigen FL. Sie waren vitaler kurz nach der Geburt, frohwüchsiger und hatten ein sehr feines Skelett aufzuweisen. Dieser Anblick der Verbesserung am lebendem Tier veranlasste uns ein reinrassigen Blonden Bullen zu kaufen.

Die ersten geschlachteten F1 Kreuzungen waren dann ausschlaggebend dafür, den Betreib komplett auf eine reinrassige Blonde d´Aquitaine Mutterkuhherde umzustellen. Wir beschlossen Färsen zu kaufen um schneller an die reine Rasse der Blonden zu gelangen. Unsere ersten Rinder waren Mauricetöchter aus dem Zuchtbetrieb Holger Führnstall, Heckholzhausen.

Unsere Mutterkuhherde besteht zurzeit aus 34 Blonde Mutterkühe, 2 Fleckviehkühe bzw. Kreuzungen und 2 Holstein Friesian Ammen . Verdrängungskreuzung kam für uns nie in Frage, die Kreuzung haben nur die Funktion als Trägertiere oder dienen zur Produktion von Masttieren. Mit dem Embryotransfer aus den sehr fleischbetonten Färsen und Embryonenzukauf aus Frankreich und Holland, gelang es uns in relativ kurzer Zeit eine Blonde Herde aufzubauen. Durch Zukauf von Färsen, Zuchtkühen und Zuchtbullen aus Frankreich und der Emryonengewinnung aus diesen Tieren sind wir stets bemüht die Qualität unserer Herd zu verbessern.

Unser Motto:

...das Beste ist uns nicht genug, denn Besser geht immer!

 

Mehr Einzelheiten zur Direktvermarktung unter:  http://www.landhof-koempel.de/